Minik

Minik - An den Quellen der Nacht - Ralf Isau

Minik war ein Eskimo/Inuit vom nördlichen Grönland, der von dem Entdecker Robert Peary 1897 nach New York gebracht wurde, zusammen mit seinem Vater Qisuk und vier anderen. Minik war um die sieben Jahre alt. Im American Museum of Natural History wurden die Eskimos zu wissenschaftlichen Objekten – untersucht, bestaunt und schließlich krank. Miniks Vater Qisuk starb als erster an Tuberkulose, dann drei weitere, ein Eskimo wurde nach Grönland zurückgebracht, nur Minik blieb übrig. Als sechszehnjähriger findet Minik das Skelett seines Vaters im Museum ausgestellt und finden so heraus, dass dessen Begräbnis nicht echt war. Er fordert die Knochen heraus…

Dies und weiteres aus Miniks Leben beschreibt Ralf Isau in seinem Buch „Minik“. Der Roman basiert auf der wahren Geschichte des Eskimos Mink und im Anhang erklärt der Autor sogar, was er erfunden hat und was der Wahrheit entspricht.

Dieses Buch ist ein Zeugnis wie brutal die Wissenschaft werden kann, indem sie Menschen zu Objekten degradiert und Leben zerstört.
Zudem ist die Geschichte zutiefst authentisch, mann erlebt die Höhen und Tiefen seines Lebens mit Minik und sein Kampf immer das Beste aus seiner jeweiligen Situation zu machen. Das ist eine Geschichte wie sie nur das Leben schreibt...